«Durch die Augen tritt der Mensch in die Welt und durch die Ohren tritt die Welt in den Menschen.» – Carl Gustav Carus

In ihrer Produktion «Interface» arbeitet Béatrice Goetz mit der MIR Compagnie, mit DJ und Soundentwickler Janiv Oron und der Multimedia-Künstlerin Permi Jhooti zusammen. In einer Blackbox durchziehen Hightech-Kameras den Raum mit unsichtbaren Feldern und geometrischen Körpern. In diesen interaktiven, nicht-sichtbaren Strukturen tanzen neun Tänzer_innen aus dem urbanen, zeitgenössischen und klassischen Tanz. Ihre Bewegungen werden zeitgleich in elektronische Sounds umgewandelt und damit jede Formation durch die tänzerische Dynamik zur Klanginstallation und Musik. DJ, Multimedia-Künstlerin und Tänzer_innen bilden ein musikalisch/tänzerisches Live-Setting, gleich einer lebenden Soundbox, das die Unmittelbarkeit des Augenblicks im Hören und Sehen synchronisiert.

Premiere: 25. Juni 2016, Kaserne Basel

Leitung und Choreografie Béatrice Goetz Interaktive SoundSpace Programmierung Permi Jhooti Musik / Live-DJ Janiv Oron Tanz Adrien Boissonnet, Coskun «Tuff Kid» Erdogan, Natalie Mathys, Björn «Buz» Meier, Toschkin Schalnich, Chantal Sieber, Pascale Utz, Marco «Lupo» Volta Ausstattung Marion Menziger Lichtdesign Tobias Voegelin Assistenz Lucas del Rio Estévez Management Herrera Entertainment, Tanja Schmid

Unterstützung: Fachausschuss Tanz BL/BS, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Schweizerische Interpreten Stiftung, Kaserne Basel