Breaking meets Science

the movement in Kollaboration mit der Rennbahnklinik im Namen der Forschung.

Auch wenn die Subkultur Breaking relativ jung ist, sind es trotzdem schon eine konstante Entwicklung des Tanzes über 40 Jahre. Im Feld der Forschung ist bisher jedoch wenig passiert, wobei die Herangehensweise und Auseinandersetzung heutigen B-boys/ B-girls an der Spitze mit der von Profiathleten verglichen werden können.

Um das Wissen in diesem Bereich zu vergrössern, haben wir deshalb mit der Rennbahnklinik zusammen diese eine Untersuchung im Bereich der Bewegungsanalyse gemacht. Dabei werden Bewegungen auf einer Kraftmessplatte ausgeübt und mit Kameras rundherum aufgezeichnet. Der Tänzer ist mit Punkten auf dem Körper verseht, um den Kameras Anhaltspunkte für die Position im Raum zu liefern. Die Daten der Kraftmessplatte werden mit den Koordinaten des Körpers verrechnet und liefern so ein differenziertes Vektorenmodell, anhand dessen Schlüsse gezogen werden können.

Die Daten der Kraftmessplatte in Kombination den Daten für die Positionen des Körpers liefern interessante Erkenntnisse über die Krafteinwirkung bei solchen Bewegungen auf unseren Körper.

Das Ziel dieser Untersuchung war es, Erkenntnisse über die Krafteinwirkung auf unseren Körper bei bestimmen gewisse Grundbewegungen des Breaking zu erlangen. Dieses Wissen ermöglicht es uns, die Bewegungen zu optimieren, sodass die Belastung auf den Körper kleiner und somit die Abnutzung geringer und die Performance besser wird.

In Zusammenarbeit mit der Rennbahnklinik sind in Zukunft hoch viele weitere Untersuchungen im Feld der Forschung geplant. Falls ihr an den detaillierten Auswertungen interessiert seid, zögert nicht, uns zu kontaktieren!

Anbei sind kurz die wichtigsten Erkenntnisse summiert, die uns die Untersuchung gezeigt hat.

Fazit

Airlfares

Belastung:

Grösste Belastung beim Auffangen: ca. 1.9-faches Körpergewicht.

    Vorschlag:

    Rotation Auslösen durch Hüft-Schulterstreckung.

    1990

      Belastung:

      Vor Positionseinnahme: Maximal 1.2-faches Körpergewicht

        Beim Spin: 1-faches Körpergewicht auf einer Hand, Streuung von Kraftvektor gross

          Hinweis:

          Belastung für Schulter und korrigierendes Ausbalancieren nötig!

          Vorschlag:

          Aktive Bauchmuskelarbeit -> stabiler Rumpf -> weniger belastend für Wirbelsäule und Figur länger haltbar

          Kopfposition nutzen als Ausgleich des Körperschwerpunkts.

          Option der Figur:

          Ein Bein vor und ein Bein gebeugt hinter Stützfläche (Voraussetzung: Stabiler Rumpf)

          Headspin

          Belastung:

          Grösste Belastung beim Schwung holen mit gestreckten Beinen: Maximal 1.6-faches Körpergewicht.

          Sobald in kompakter Position geringe Variation des Kraftvektors. ca. 1-faches Körpergewicht.

          Vorschlag:

          Schnell in Position kommen, da in Schwungphase die grössten Kräfte wirken.

          Tipp:

          Kick mit ausgestrecktem rechtem Bein und linkem Arm für Kraftabnahme und balancieren.

          Flare

          Belastung:

          Grösste Einwirkende Kräfte Ende Stützphase: ca. 1.4-faches Körpergewicht.

          Vorschlag:

          Schultermuskulatur kräftigen und Beweglichkeit fördern, so dass Kraftvektor möglichst durch Schultern beim Stützarm.